Basisrente für Angestellte: Wann lohnt sich die Rürup-Rente wirklich?

Entdecken Sie, wann die Rürup-Rente für Angestellte sinnvoll ist und wie sie Ihre Altersvorsorge stärkt.

Kurz Zusammengefasst

Die Rürup-Rente wurde ursprünglich für Selbstständige konzipiert, steht aber auch Angestellten offen. Der Unterschied: Da Sie als Angestellter bereits über Ihren Arbeitgeber in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen, wird dieser Beitrag auf den steuerlichen Höchstbetrag angerechnet – der für Sie zusätzlich absetzbare Betrag fällt dadurch geringer aus als bei Selbstständigen.

Es gilt aber: Schon ab einem normalen Einkommen sichert die Basisrente attraktive Steuervorteile und ist daher für fast alle Angestellten eine lohnende Ergänzung zur gesetzlichen Rente. Erst bei einem sehr niedrigen Einkommen fällt die steuerliche Ersparnis so gering aus, dass sich alternative Altersvorsorgeformen eher anbieten.

Wie die Berechnung für Angestellte funktioniert

Anders als bei Selbstständigen wird bei Angestellten der Höchstbetrag zunächst um die Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung gekürzt – und zwar um den vollen Beitrag (Arbeitnehmer- und Arbeitgeberanteil zusammen).

Beispielrechnung zum verbleibenden Rahmen:

Eine angestellte Person verdient 35.000 Euro brutto im Jahr. Und zahlt einen Beitrag zur gesetzlichen Rentenversicherung (AN + AG, ca. 18,6 %): von rund 6.500 Euro. Verbleibender absetzbarer Rahmen vom Höchstbetrag 2026 (30.826 €): rund 24.300 Euro

Das bedeutet: Auch Angestellte mit mittlerem Einkommen können durchaus noch einen erheblichen Betrag zusätzlich absetzen – die genaue Höhe hängt aber immer vom individuellen Bruttogehalt und den bereits gezahlten Rentenversicherungsbeiträgen ab.

Für wen sich die Rürup-Rente besonders lohnt

Gutverdiener mit hohem Grenzsteuersatz (häufig ab einem zu versteuernden Einkommen im Bereich von rund 50.000–70.000 Euro aufwärts, je nach persönlicher Situation): Hier ist der Steuerhebel am größten, da ein hoher Prozentsatz jedes eingezahlten Euros vom Finanzamt „mitfinanziert“ wird.

Angestellte, die im Ruhestand mit einem niedrigeren Steuersatz rechnen als aktuell im Berufsleben – dann wird aus dem heutigen Steuervorteil ein echter finanzieller Gewinn.

Beamte, Geschäftsführer und Gesellschafter, die zusätzlich zu bestehenden Versorgungsformen steuerbegünstigt vorsorgen möchten.Nicht berufstätige Ehepartner von Selbstständigen oder Gesellschaftern, sofern gemeinsam veranlagt wird.

Rechenbeispiel

Beispiel: 200 Euro monatlicher Beitrag

Angenommen, Sie zahlen 200 Euro im Monat in eine Rürup-Rente ein, also 2.400 Euro im Jahr. Wie viel davon der Staat effektiv über die Steuerersparnis übernimmt, hängt von Ihrem persönlichen Grenzsteuersatz ab:

Bei einem Grenzsteuersatz von 25 Prozent – wie er bei einem zu versteuernden Einkommen im unteren bis mittleren Bereich der zweiten Progressionszone (2026: zwischen 17.800 € und rund 69.878 €) vorkommen kann – zahlen Sie also nominal 200 Euro monatlich ein, tragen davon aber effektiv nur rund 150 Euro selbst. Die übrigen 50 Euro erhalten Sie über die niedrigere Steuerlast zurück.

Ihre 3-Schritte zur perfekten Vorsorge

Wir erläutern Ihnen verständlich, wie Sie als Angestellter die Rürup-Rente abschließen und von den steuerlichen Vorteilen profitieren können.

Schritt 1: Ihre persönliche Beratung

Zunächst analysieren wir gemeinsam Ihre individuelle Situation, um die optimale Basisrente für Ihre Altersvorsorge zu bestimmen.

Schritt 2: Vertragsabschluss

Anschließend wählen Sie das passende Produkt aus und schließen Ihren Rürup-Rentenvertrag unkompliziert über einen zertifizierten Vermittler ab.

Schritt 3: Beiträge einzahlen

Regelmäßige Einzahlungen sichern Ihren steuerlichen Vorteil und sorgen für eine verlässliche Altersvorsorge.

Sichern Sie Ihre Altersvorsorge jetzt

Erfahren Sie, wie die Rürup-Rente Ihre finanzielle Zukunft stärkt und profitieren Sie von steuerlichen Vorteilen. Starten Sie noch heute Ihre persönliche Beratung und treffen Sie eine kluge Entscheidung für morgen.